Verlogene Politiker: Wollen Spielautomaten verbieten – kassieren Spenden vom Spielhallen-Konzern Gauselmann

Verlogene Politiker: Wollen Spielautomaten verbieten – kassieren Spenden vom Spielhallen-Konzern Gauselmann

1 comment 📅18 Februar 2011, 10:12

Wieder mal typisch deutsche Politiker und neben der Sonne nicht zuletzt einer der Gründe, warum ich in südlichere Gefilde ausgewandert bin. In Deutschland verkaufen sich die Politiker der meisten Parteien gerne als die großen Beschützer der Bürger, die vor allem möglichen geschützt werden müssen. Da man in der Politik nicht an den mündigen Bürger glaubt, setzt man lieber auf Verbote, wie etwa das Rauchverbot in Kneipen und das kürzlich von Mechthild Dyckmans, FDP-Drogenbeauftragte der Bundesregierung, in den Raum geworfene Verbot von Spielautomaten in Gaststätten und Kneipen. Da die Menschen ja einfach nicht fähig sind selbst zu entscheiden was gut für sie ist, muss ein Politiker in strahlender Rüstung das eben in die Hand nehmen.

Gleiches gilt natürlich für die Online Spielotheken und Anbieter von Sportwetten im Internet, die der deutsche Staat gerne dichtgemacht sehen würde. In staatlichen Lotterien, Sportwetten und Spielbanken soll man aber natürlich weiter zocken können. Schließlich sind die Auszahlungsquoten hier deutlich schlechter und so gibt es nur einen wirklichen Gewinner – nämlich den Staat, der damit ordentlich Kohle einstreicht. Allerdings werden die Online Spielotheken ganz legal in europäischen Ländern wie Malta betrieben und das Spielen über das Internet kann natürlich nicht verboten werden. Schließlich haben wir ein freies Europa.

Wie verlogen das Ganze ist, zeigt sich nun an einem Bericht auf Focus Online, in dem darüber berichtet wird, dass Abgeordnete von CDU, SPD, FDP und den Grünen nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ von der Gauselmann AG dubiose Spenden eingesackt haben. Wem der Name „Gauselmann“ nichts sagt, der kennt aber mit Sicherheit die Merkur-Spielotheken mit der lachenden Sonne. Diese werden nämlich von der Gauselmann AG betrieben.

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