Überfall auf eine Spielothek in Leipzig-Reudnitz

Überfall auf eine Spielothek in Leipzig-Reudnitz

📅21 Januar 2017, 11:05

Es gibt viele Gründe, warum das Zocken in Online Spielotheken mit dem Spiel in einer echten Spielstätte vorzuziehen ist. Neben der Möglichkeit des kostenlosen Ausprobierens der Automaten, der Rund-um-die-Uhr Verfügbarkeit und dem bequemen Spiel von Zuhause aus ist es auch die Sicherheit. Spielhallen in Deutschland werden schließlich immer wieder überfallen, was jeden Tag in den verschiedendsten Tageszeitungen von Ost nach West und Nord nach Süd der Bundesrepublik nachzulesen ist. So wie jüngst im Leipziger Stadtteil Reudnitz: Dort wurde am Montagmorgen, 16. Januar 2017, sozusagen direkt zum Wochenbeginn, in der Dresdner Straße die Spielothek Zokkis Spielplatz überfallen. Sie ist bekannt und beliebt wegen ihrer Spielautomaten der neuesten Generation, wegen des kompetenten und zuverlässigen Personals sowie aufgrund der gesamten Atmosphäre mit ihrer Lage im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Die Spielothek öffnet wochentags bereits am frühen Vormittag.

Angestellte wurde zur Geldübergabe genötigt

Die Angestellte der Spielothek wurde nach eigenen Angaben um kurz nach 10.00 Uhr überfallen. Nach Öffnung der Spielothek war sie damit beschäftigt, die Tageskasse mit Münzen und Scheinen zu bestücken. Drei vermummte Personen betraten gemeinsam die Spielothek. Die Tat selbst war buchstäblich eine Sache von einer Minute und sei wie folgt abgelaufen: Eine der drei blieb an der Eingangstür stehen und hielt sie zu, um das Eintreten unerwünschter Besucher zu verhindern. Seine beiden Komplizen wandten sich sofort an die 40-jährige Angestellte. Einer von ihnen bedrohte sie mit einer Pistole und forderte die Herausgabe des vorhandenen Geldes. Der Dritte verstaute Geld und Kasse in einem hellen Stoffbeutel, den das Trio mitgebracht hatte. Anschließend verließen alle drei Täter die Spielothek.

Hilfreiche Personenbeschreibungen der Mitarbeiterin

Die überrumpelte, jedoch unverletzte Angestellte der Spielothek konnte die drei Täter wie folgt beschreiben:

  • Der Komplize an der Eingangstür trug eine komplett dunkle Bekleidung und Handschuhe, wohl auch um keine Spuren an der Tür zu hinterlassen
  • Der zweite Täter ist etwa 175 Zentimeter groß, schlank und war ebenfalls mit einem dunklen Oberteil bekleidet
  • Am besten ist die Beschreibung des Haupttäters, der die Waffe trug und gesprochen hat. Er ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, zirka 170 Zentimeter groß und schlank. Er spricht ein dialektfreies Deutsch. Bekleidet war er mit dunkler Jacke und dunkler Kopfbedeckung sowie mit Handschuhen

Ob dem Trio bewusst war, dass sich schon am frühen Morgen ein Ausrauben der Wechselkasse ohne jede Tageseinnahme lohnt, kann nur vermutet werden.